Zum Nachlesen:

"Die Steuerspar-GmbH" (Salzburger Nachrichten v. 15. Jan. 2004)
"Eigenkapital ist das zentrale Element" (Wirtschaftsblatt v. 4. Juni 2003)
"Konkurrenz sollte im Auge behalten werden"
(Wirtschaftsblatt v. 3. Juni 2003)

(Salzburger Nachrichten v. 15. Jan. 2004)
"Die Steuerspar-GmbH"

   (Auszug) ... Durch die Senkung der Körperschaftssteuer geht die Schere zwischen Kapitalgesellschaften (GmbH, AG; ab 2005 25 % statt 34 % KÖSt) und Freiberuflern, Einzelfirmen sowie Personengesellschaften (wie OEG, KG, OHG; bis zu 50 % ESt) auf. ... Aktuell sind laut Industriellenverband 19 % der 328.000 Unternehmen eine AG oder GmbH. ... Die Aufbrinung des Mindeststammkapitals einer GmbH von 35.000 Euro sei jedenfalls nicht das Problem, ... eine AG oder GmbH zahle ab 2005 in Summe 43,8 % Steuer (25 % KÖSt sowie 25 % KESt vom Rest). Bei den anderen Rechtsformen gelte hingegen ein Spitzensteuersatz von 50 % ab 51.000 Euro jährlich. ...
 

(Wirtschafts-Blatt v. 4. Juni 2003)
"Eigenkapital ist das zentrale Element"

   (Auszug) Basel II verändert die Eigenkapitalvorschriften - er erster Linie für die Banken, aber auch für die Unternehmer. Das trifft gerade Österreich besonders hart, denn Kreditfinanzierung steht bei uns mit Abstand an erster Stelle der Finanzierungsarten.
   Mit einer Gewichtung von 40 Prozent wird aber beim Bankenrating der Eigenkapitalquote das Hauptaugenmerk geschenkt. Deshalb raten Experten den Firmen, eine Eigenkapitalausstattung von mindestens 20 Prozent anzustreben. Leichter gesagt als getan, denn die Eigenkapitalquote lässt sich nicht von heute auf morgen sprunghaft erhöhen. Vielmehr ist eine sukzessive Steigerung ratsam.
 

(Wirtschafts-Blatt v. 3. Juni 2003)
"Konkurrenz sollte im Auge behalten werden"

   (Auszug) Fit ist ein Unternehmen nur dann, wenn es weiss, wo es im Verhältnis zum Mitbewerb steht und wo es in zwei bis drei Jahren hin will. Deshalb wird ein vernünftiger Strategieplan, der über drei Jahre gehen soll, ein immer wichtigerer Bestandteil im Gespräch mit den Banken. In diesem Sinn soll man Informationen über die Konkurrenz sammeln. Denn seine eigenen Stärken und Schwächen kann der Unternehmer nur in Verbindung mit den Mitbewerbern gut erkennen.
   Ausserdem ist es ratsam, gleich mehrere realistische Zukunfts-Szenarien darzustellen, z.B. ein Worst-Case und ein Best-Case Szenario.
   Doch nicht nur der Firmenchef selbst sollte über die Unternehmensstrategie und die Konkurrenz Bescheid wissen. Jeder Mitarbeiter sollte darüber informiert werden. Kommunikation innerhalb des Unternehmens ist dabei also wesentlich. Gerade in Zeiten, in denen es Unternehmen schlecht geht, sollte auf Strategieplanung nicht verzichtet werden.